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Gut versorgt von klein auf: Die wichtigsten Nährstoffe für dein Kind

17. Juli
3 Min. Lesezeit



Die meisten Eltern sind bemüht, ihr Kind gesund zu ernähren. Und doch: Oft essen Kinder einfach das, was auch bei den Eltern auf den Tisch kommt. Leber als SuperFood? Kommt kaum noch vor. Bitterstoffe, die früher selbstverständlich zum Speiseplan gehörten? Wurden aus vielen Gemüsesorten regelrecht herausgezüchtet. Stattdessen landet immer öfter hochverarbeitete Lebensmittel auf dem Teller – praktisch, schnell, aber oft arm an genau den Nährstoffen, die ein wachsender Körper braucht.


Gerade Kinder sind auf eine gute Versorgung angewiesen, um gesund zu wachsen und sich zu entwickeln.


Hier die vier Nährstoffe, die ich für Kinder am wichtigsten finde:


Vitamin D – der Sonnenmangel-Klassiker

Über die Nahrung könnte man theoretisch 10% des Vitamin-D-Spiegels decken: Aber selbst mit fettem Fisch wie Makrele, Hering oder Wildlachs deckst du nur einen kleinen Bedarf – und mehr als ein- bis zweimal pro Woche wird Fisch wegen der Schwermetallbelastung ohnehin nicht empfohlen.

Den Großteil bildet der Körper eigentlich über Sonnenlicht. Das Problem: Um genug zu bilden, müsste man mittags ausgiebig und ungeschützt in der Sonne liegen – für zarte Babyhaut natürlich völlig ungeeignet. Im Gegenteil: Zwischen 11 und 15 Uhr gehören Babys eher in den Schatten oder ins Haus, und draußen sollte empfindliche Kinderhaut grundsätzlich geschützt werden.

Die logische Konsequenz: Eine Supplementierung ist bei Kindern in unseren Breiten meist sinnvoll. Ein gut versorgter Vitamin-D-Spiegel unterstützt den Knochenaufbau und kann helfen, Wachstumsstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit und Konzentrationsprobleme vorzubeugen.


Selen – das unterschätzte Spurenelement

Deutsche Böden gelten als ausgeprägt selenarm. Die Folge: Auch pflanzliche Lebensmittel enthalten wenig davon, weshalb eine kritische Unterversorgung entstehen kann.

Zeigen kann sich ein Mangel durch verzögertes Wachstum, Muskelschwäche sowie Gelenk- und Knorpelveränderungen – im Extremfall die sogenannte Kaschin-Beck-Krankheit – bis hin zu Problemen am Herzmuskel. Auch brüchige Nägel, Haarausfall, blasse Haut und häufige Infekte können Hinweise sein.

Übrigens: Finnland reagiert auf seine selenarmen Böden schon seit 1984 mit gesetzlich vorgeschriebener Selen-Düngung – mit messbarem Erfolg für die Selenversorgung der Bevölkerung. Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr unsere Nährstoffversorgung tatsächlich vom Boden abhängt, auf dem unsere Lebensmittel wachsen.


Eisen – wichtig für Blut und Gehirn

Eisen ist für die Blutbildung und die Gehirnentwicklung unverzichtbar – gerade im Wachstum. Knifflig wird es, weil bestimmte Stoffe die Aufnahme hemmen können, etwa Kalzium aus Milchprodukten. Kombinierst du eisenreiche Mahlzeiten dagegen mit Vitamin C, verbessert sich die Aufnahme deutlich.

Gute Eisenquellen sind rotes Fleisch, Fisch, Geflügel, Tofu, Kichererbsen, Linsen und Sesam – Lebensmittel, die bei Kindern allerdings nicht immer hoch im Kurs stehen. Deshalb kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein, um Blässe, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen und schnelle Erschöpfung zu vermeiden.


Omega-3 – Baustein für Nerven und Gehirn

Omega-3-Fettsäuren spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung von Nervensystem und Gehirn. Auch sie stecken vor allem in Fisch – am besten in Bio-Qualität und nicht in großen Mengen wegen möglicher Schwermetallbelastung. Alternativ liefern ausgewählte Nüsse und Pflanzenöle Omega-3, wobei bei Ölen unbedingt auf Frische geachtet werden sollte, da ranzige Öle mehr schaden als nützen. Auch hier lohnt sich in vielen Fällen eine Supplementierung.


Mein Rat:

Nicht auf eigene Faust dosieren, denn viele. Nährstoffe können auch überdosiert werden!


Das sind die vier Beispiele von Nährstoffen, bei denen ich Handlungsbedarf wichtig finde – es gibt aber noch weitere, die je nach Kind eine Rolle spielen können.

Um rauszufinden, welche Nährstoffe dein Kind braucht und für die richtige Dosierung und Einnahmehäufigkeit empfehle ich dringend eine/n Therapeuten/in aufzusuchen, der/die sich mit Kindern und Nährstoffversorgung gut auskennt.


Und noch ein Tipp aus der Praxis: Achte bei Präparaten auf hohe Qualität. Viele Produkte enthalten Zusatzstoffe, die der kindliche Körper erst mühsam verarbeiten muss, ohne dass ein echter Mehrwert entsteht. Das gilt auch für Erwachsene, aber ganz besonders bei Kinder würde ich nicht sparen. Ich greife für meinen Sohn auf die Produkte von San-u-vit zurück - dieser Firma vertraue ich und kann bestellen ohne die Inhaltsstoffe eines jedes Produkte studieren zu müssen.


Ich behandle keine Kinder in meiner Praxis, aber das Thema liegt mir sehr am Herzen!

Du hast Fragen zur Nährstoffversorgung deines Kindes? 

Gerne empfehle ich dir einen erfahrenen Therapeuten.


Deine Isabella

 
 
 

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